Gebaut wurde das Fahrzeug 1956 beim Waggonbau Bautzen.

Der Einsatz erfolgte bei der Deutschen Post - Studiotechnik. Papiere existieren nicht,

sodass die Einsatzdauer als Studiotechnik-Fahrzeug und eine evtl. Weiterverwendung nicht nachvollzogen werden können. Der ursprüngliche Einsatzzweck konnte während der Restaurierung ermittelt werden, als die erste Lackschicht mit dem Posthorn und dem Schriftzug

„Deutsche Post - Studiotechnik“ freigelegt wurde. Das bedeutete, dass der Anhänger mit Rundfunk- oder Fernsehübertragungstechnik bestückt war und keine Bestuhlung aufwies. Damit lässt sich auch der für den Anhängertyp untypische Laternendachaufbau erklären, der mit Lüftungsklappen versehen der Wärmeabfuhr der Röhrentechnik diente. In Nachwendezeiten als Imbisswagen genutzt wurde er als „hohler Vogel“ von den Rottelsdorfer Schlepperfreunden in Sangerhausen geborgen und gelangte dann in die Fahrzeugsammlung des Vereins. Die Restaurierung wurde im Mai 2002 abgeschlossen, wobei das Laternendach zurückgebaut und durch die Standardausführung ersetzt wurde. Eine Standardbestuhlung wurde eingebaut. Im August 2002 wurde eine Ausnahme-

genehmigung für die Personenbeförderung erteilt. Die bei den Verkehrsbetrieben Halle

eingesetzten Omnibusanhänger unterlagen keiner Nummerierung.