Fahrscheine liegen uns seit der Zeit um 1908 vor. Sie lösten die bis dahin angewandten Fahrmünzen, die im vom Fahrgast im Fahrzeug selbstständig eingeworfen wurden, schrittweise ab.
Unser heutiges Fundstück stammt aus den 1930er Jahren. Zu dieser Zeit wurden ergänzend zu den Straßenbahnstrecken auch die des Omnibusses aufgedruckt und durch ein Muster kenntlich gemacht. Unser Fahrgast fuhr an einem Mittwoch nach 18 Uhr ab der Endhaltestelle Heide mit einem Teilstreckenfahrschein (mehr als fünf Teilstrecken) los.
Die Fahrausweise wurden noch nicht gelocht, sondern durch Buntstiftauftragung entwertet. Der Preis für diesen Fahrschein betrug 25 Reichspfennig. Die Darstellung des Liniennetzes unterschied sich zwischen den verschiedenen Fahrscheinen. Zu beachten sind die als Teilstreckengrenzen aufgebrachten Haltestellen und deren Namen.
Mehr Informationen zur Entwicklung der Fahrausweise, dem Schaffnerbetrieb, den Tarifen und allem drum herum könnt ihr in unserem Museum in dem speziellen Themenbereich erfahren.
