Der Wagenkasten wurde vollständig in Holzbauweise gefertigt, jedoch wurden die Perrons bei dieser Fahrzeuggeneration erstmals verschlossen. D. h., Fahrpersonal und Fahrgäste mussten nicht mehr im Freien stehen. Mit seinem Pullmann-Dach und den ursprünglich verbauten herablassbaren Sommerfenstern stellt er technisch ein Bindeglied zwischen der offenen Wagen und den "Stadtbahnern" dar.
In einer Zeit, in der die Straßenbahn zum Massentransportmittel wurde und vor allem die Menschen mit diesen "Wismarern" in Halle und auf der Überlandbahn zu ihren Arbeitsplätzen - ob im Braunkohletagebau oder in der Chemieindustrie - fuhren.
Unser Triebwagen 109 wurde später zum Beiwagen umgebaut und diente seine letzten Jahre in Erfurt. Seit 1983 gehört er zu unserer historischen Fahrzeugsammlung und wurde zunächst gesichert. Am 28.04.1983 erhielt er wieder ein Triebwagen-Fahrgestell und wurde in unserem Depot untergestellt.

