Technische Jubiläen - Historischer Sonderverkehr

Historischer Straßenbahn- und Bus-Sonderverkehr

An diesem Wochenende, 11./12.09.2021, findet in Bad Dürrenberg die Veranstaltung „Technische Jubiläen“ statt. Viele Ereignisse können in diesem Jahr auf einen Geburtstag blicken, den es sich zu feiern lohnt.

So befährt die Straßenbahn ihre südlichste Endstelle seit 95 Jahren; seit 1971 durchgehend als Linie Nr. 5. Die ehemalige Kohlebahn zwischen Tollwitz und Bad Dürrenberg nahm vor 185 Jahren ihren Betrieb auf, die Eisenbahnstrecke Leipzig-Großkorbetha wird seit 165 Jahren befahren.

All diese Ereignisse wird die Stadt Bad Dürrenberg gebührend feiern. Der Verein "Hallesche Straßenbahnfreunde e. V." unterstützt dabei mit einem historischen Sonderverkehr: Auf der Streckenführung der Linie 5 werden, zu dieser zeitlich versetzt, zwei Tatra-Züge (Originalzustand und letzter Modernisierungszustand) eingesetzt.

Der Verein lädt alle Interessierte herzlich ein, inzwischen historisches Fahrgefühl wieder genießen. Auf den historischen Fahrzeugen gilt ein Sondertarif (Erwachsene 4,00 €; ermäßigt 2,00 €). Die Fahrzeuge sind mit Schaffnern besetzt.

Zwischen Bad Dürrenberg und dem Eisenbahnmuseum Kötzschau, welches sich ebenfalls an den Feierlichkeiten beteiligt, verkehrt zudem ein historischer Bus im Stundentakt. Für diese Fahrten gilt ebenfalls ein Sondertarif (Erwachsene 2,00 €; ermäßigt 1,00 €).

ab Bad Dürrenberg
(Rathaus)
ab Bahnhof Kötzschau
10:4511:15
11:4512:15
12:4513:15
13:4514:15
14:4515:15
15:4516:15

Die angegebenen Sondertarife gelten pro Fahrt und Richtung. Die Teilnehmer werden um Beachtung gebeten, dass die geltenden Corona-Auflagen, insbesondere Hygiene- und Abstandsbestimmungen, zwingend einzuhalten sind und die Durchführbarkeit von der Pandemie-Entwicklung abhängig ist.

Der Verein freut sich, alle Interessierten in den historischen Fahrzeugen begrüßen zu dürfen!

Portrait des Vereins

Der Verein "Hallesche Straßenbahnfreunde" pflegt seit über 40 Jahren Zeitzeugen der regionalen Nahverkehrsgeschichte. Am 18.02.1977 erfolgte die Eintragung im damaligen "Deutschen Modelleisenbahnverbandes der DDR" (DMV), nachdem bereits 1974 das erste Fahrzeug - Triebwagen 78 der Merseburger Überlandbahn - vor dem Schneidbrenner gerettet wurde. Fünf Jahre später zogen die Bastler in die Räumlichkeiten des Betriebshofes Seebener Straße ein. Im Jahre 1996 öffnete schließlich das Straßenbahndepot in Form eines Museums erstmals seine Pforten und begrüßt seither im Sommerhalbjahr regelmäßig Interessierte aus Nah und Fern. Weitere Informationen zum Verein, den Aktivitäten sowie Details zu den Veranstaltungen sind auf dessen Internetpräsenz unter www.hsf-ev.de abrufbar.

Hallesche Straßenbahnfreunde e. V.